Kürbis-Ingwersuppe

Mittlerweile hat jeder sie schon mal gegessen oder sogar selbst gekocht: die Kürbis-Ingwersuppe. Das ändert aber nichts daran, dass sie superlecker ist.

Es regnet. Und heute wurde die Heizung angestellt. Ich friere wie im tiefsten Winter. Also koche ich eine Herbstsuppe, die diesem Mistwetter gerecht wird.

Zutaten für einen großen Topf

  • eine mittelgroße Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1,7kg Hokkaido Kürbis
  • eine rote oder gelbe Paprika
  • 2 Esslöffel Paprikapulver
  • 2 Esslöffel Currypulver
  • 2 Esslöffel weißen Balsamico
  • 1,5l Wasser oder Brühe, je nachdem was zur Hand ist
  • eine Dose Kokosmilch

(1) Bevor es losgeht, alles klein schneiden! Wenn die Zwiebeln dünsten und dann muss noch eben schnell der Kürbis geschnitten werden, gibt es eher Röstzwiebeln, als dass man rechtzeitig fertig wird. Also Zwiebel und Knoblauch würfeln, Kürbis und Paprika klein schneiden und alles bereitstellen.

(2) Zwiebeln und Knoblauch in etwas Pflanzen- oder Olivenöl glasig andünsten. Dann das Tomatenmark dazugeben und mitrösten, damit die Bitterstoffe verloren gehen und sich die Aromastoffe entfalten können. Kürbis, Paprika und Gewürze mit hinzugeben und alles gut durchmengen und für zwei Minuten brutzeln lassen. Mit dem Essig ablöschen und um die Hälfte reduzieren lassen. Jetzt kann mit Apfelsaft und Wasser oder Brühe aufgefüllt werden. Zum Kochen bringen, auf niedriger Flamme simnmer lassen und das, bis alles weich ist. Das kann, je nachdem wie klein die Würfel am Anfang waren, schon mal eine Stunde dauern.

(3) Sobald alles weich ist, kann püriert werden, bis alles fein ist. Dann noch die Kokosmilch hinzugeben, salzen, eventuell pfeffern und Ingwer hinein reiben. Wie viel Ingwer ihr nehmen wollt, hängt natürlich von eurem Geschmack ab, ich habe ein ungefähr fünf mal fünf mal fünf Zentimeter großes Stück hineingerieben. Das hatte ganz schön Wums. Tastet euch lieber langsam ran. Meine Oma sagt immer: „rein tun kannst du immer noch, rausnehmen wird schwer.“

So, alles in Tellern verteilen und vielleicht noch ein wenig Kürbiskernöl darauf verteilen. Es gibt noch eine nussige Note hinzu. Wenn ihr keins da habt, schmeckt die Suppe aber nicht weniger gut.