Rum, nein, Marmorkuchen

Der Klassiker – robust und lecker.  Auch ein Geheimnis für müde Sonntage.

Hier wird das oft gescholtene Konterbier im Kuchen versteckt, damit niemand etwas Böses denkt. Je nach Intensität der Abendaktivität kann der Kuchen auch präventiv gebacken werden, er hält es auch länger aus, ohne an Saftigkeit einzubüßen. Jetzt kann auch Oma vorbeikommen, ohne zu sehen, wie verlottert wir eigentlich sind.

Zutaten für eine Kastenform

  • 200g Butter
  • 250g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400g Mehl
  • 3 Teelöffel Backpulver
  • 125ml Milch
  • 4 Esslöffel Kakaopulver
  • 6-10 Esslöffel Rum
  • 4 Esslöffel Kirschwasser oder auch nicht

(1) Butter, Salz und Zucker schaumig schlagen, dann ein Ei nach dem anderen hinzugeben und unterschlagen. Mehl und Backpulver vermischen und Löffel für Löffel zur Buttermasse geben. Alles noch mal gut und kräftig aufschlagen.

(2) Den Teig in zwei Teile teilen. Mit dem einen Teil sind wir dann fertig, in den anderen kommen Kakao und Alkohol. Am besten langsam herantasten, der Teig sollte aber schon stark sein, ansonsten schmeckt man im fertigen Kuchen nicht genug, um die immer gleichen Familiengeschichten zu ertragen.

(3) Jetzt die Kastenform fetten und mehlen. Den Schokoteig nach unten und oben drauf den hellen. Die Form sollte aber nicht mehr als drei viertel voll sein, sonst läuft beim Backen alles an der Seite raus. Jetzt mit einer Gabel den Teig von der einen zur anderen Seite kreisförmig marmorieren und für bei 175°C für eine Stunde im Ofen backen

Das gute an diesem Kuchen ist neben dem Rum,  dass er lange hält, ohne dröge zu werden, solange er abgedeckt bleibt. Zudem ist er lecker und so gut wie jeder mag doch Marmorkuchen am Sonntag.
Welcher Kuchen kommt denn bei euch sonntags auf den Tisch?