Kürbis-Plätzchen

Kürbis, der gehört doch nicht in süßes Gebäck! Aber warum backen dann Menschen auf der ganzen Welt mit Kürbis? Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren.

Englisch-sprachige Food-Blogs gibt es weit mehr als deutsche. Bis auf die unheimlichen Mengen an Butter und Zucker sind die Rezepte meist kreativ und schmackhaft. Vielleicht auch gerade deshalb. Ansonsten ist das Backen in Amerika eine Abwechslung. Neue Zutaten, neue Methoden und eine andere Art der Abmessung machen jedes Rezept zu einem kleinen Abenteuer. Wagemutig, wie ich dank vieler Tolkien Bücher nun mal bin, habe ich mich an ein Rezept mit Kürbis und einem halben Pfund Butter gewagt. (yummly.com)

Zutaten für ca. 60 Plätzchen

Ach, bevor wir anfangen: ein Cup hat ca 220ml, eine durchschnittliche Tasse tut es also auch, man braucht keine genormten Cups

  • 2 Sticks Butter (230g)
  • 1/2 Cup weißer Zucker
  • 1/4 Cup brauner Zucker
  • ein Ei
  • etwas Salz
  • etwas Vanille
  • ein Teelöffel Zimt
  • ein Viertel Teelöffel Muskat
  • etwas Nelke
  • ein Cup Kürbispüree aus eingelegtem Kürbis
  • 2 Cups Mehl
  • ein Teelöffel Natron
  • ein Teelöffel Backpulver
  • ein Cup Nüsse

(1) Butter und Zucker aufschlagen und ein Ei und alle Gewürze hinzugeben. Kürbis pürieren und ebenfalls dazutun. Mehl, Natron und Backpulver Löffel für Löffel unter die Masse rühren. Nüsse hacken (oder ganz lassen) und unterheben.

(2) Mit zwei Teelöffeln können jetzt gleichgroße Teigportionen abgestochen und auf einem Backpapier mit genügend Abstand zueinander verteilt werden, sie verlaufen nämlich ganz schön. Die Plätzchen können nun für 10min bei 180°C in den Ofen, dann sollten sie goldbraun sein und herrlich duften.

Zu dem Geschmack kann ich sagen, dass etwas mehr Kürbis oder etwas weniger Gewürze nicht geschadet hätten. So schmeckt man mehr die Gewürze, als etwas anderes. Dafür sind sie wunderbar fluffig. Fluffigere Kekse habe ich selten gebacken.

So, jetzt seid ihr gefragt: habt ihr süße Kürbis-Rezepte, die mich von der neuen Zutat überzeugen können?