Zupfkuchen nach Siefert

Ein gutes Rezept für einen Zupfkuchen suche ich seit einer Ewigkeit, überzeugt hat mich bis jetzt keins. Aber Deutschlands bester Konditor sollte da doch etwas in der Hinterhand haben, oder?

Und woher habe ich das Rezept? Leider nicht aus dem Meisterwerk „Torten, Tartes und Cupcakes“, das ist diesen Monat nicht mehr drin, aber es gibt diese fantastische Website. Valentinas Kochbuch rezensiert Koch- und Backbücher und oben drauf gbit es dazu noch Rezepte. So zu sagen, um das Kochbuch „Probe zu fahren“. Diese Seite gehört zu meinen Liebsten, denn auch wenn ich nicht gleicher Meinung mit den Autoren bin, so kann ich durch distanzierte Beschreibungen doch rauslesen, ob ein Buch für mich und meinen Bedarf geeignet ist. Also wenn ihr mal wieder nicht wisst, ob Bernd Siefert oder sonst wer es wert ist, euer Konto zu überziehen, besucht Valentina, lest die Kritik und kauft es euch am Ende sowieso.

Um noch mal auf das eigentliche Thema, nämlich Zupfkuchen, zurückzukommen. Der Teig war mehr wie ein Streuselteig, aber sehr lecker. Und ich hatte keine Minze, aber noch Limetten, also wurde alles etwas umgestellt. Das Originalrezept findet ihr bei Valentina, mit hilfreichen Tipps.

Zutaten für eine 28er Springform

Teig:

  • 100g Butter
  • 100g Rohrzucker
  • 20g Kakaopulver
  • 1 Eigelb
  • 8g Backpulver
  • 200g Mehl
  • (original: 30g gehackte Minze)

Füllung:

  • 250g Butter, weich
  • 250g Zucker
  • 500g Quark
  • 3 Eier
  • Vanille
  • ein Paket Vanillepuddingpulver
  • (einen Schuss Amaretto)
  • (Abrieb einer Limette)

(1) Für den Teig alles verkneten und dann kaltstellen, für mindestens eine Stunde. In der Zwischenzeit kann dann schon mal der ganze andere Kram zusammen gerührt werden. Mehr ist da wirklich nicht hinter, einfach nur alles mit dem Handmixer zusammen mixen und lecker abschmecken.

(2) Zwei Drittel des Teigs sind für den Boden, je nachdem wie euer Teig ist, entweder ausrollen oder in die gefettete Form drücken. Dann die Quarkmasse darauf geben und den Rest des Teigs darauf „zupfen“, damit sich der Kuchen auch so nennen darf, aber unter uns, man kann auch Herzchen oder Blätter aus dem Teig formen, damit es hübscher aussieht.

(3) Zum Backen bei 200°C für 45min in den Ofen und bevor er aus der Form kann, lasst ihn bitte auskühlen, damit er nicht bricht. Das passiert mir sonst immer, weil ich zu ungeduldig bin.

Welche Blogs liebt ihr und hat mal endlich jemand ein perfektes Zupfkuchenrezept für mich?