Belgische Waffeln

Jetzt fragt sich jeder, der noch nie in Belgien war oder ihre Waffeln gegessen hat: „Waffeln, ja und?“ und jeder, der schon das Vergnügen hatte, lächelt, denn er weiß warum: sie sind luftig, locker, werden warm serviert und sind leicht karamellisiert. Beim Reinbeissen knuspert es, bevor man an das fluffige Innere gelangt.

Belgien, dieses kleine Land zwischen Frankreich, den Niederlanden und Deutschland hat kulinarisch vieles zu bieten. Nicht nur, dass hier angeblich Pommes und Gewächshäuser erfunden wurden. Es gibt Hunderte Sorten Bier, Pralinen und Schokolade. Pommes sind salonfähig und werden mit den unterschiedlichsten Saucen gereicht, es gibt die meisten Sterne-Restaurants und die wenigsten McDonalds-Filianen pro Kopf in Europa und, das ist das Beste: belgische Waffeln an jeder Ecke!

Zutaten für 5 belgische Waffeln

  • 60g Butter
  • 20g Zucker
  • ein Paket Vanille Zucker
  • 3 Eier
  • 130g Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 60-80ml Milch
  • 60-90g Hagelzucker

(1) Zuerst wird die Butter mit dem Haushalts- und dem Vanillezucker schaumig geschlagen, dabei können die Eier nacheinander hinzugeben werden.

(2) Im Anschluss werden Mehl und Backpulver vermengt und Löffel für Löffel unter die Buttermasse gehoben.

(3) Zwischendurch die Milch schlückchenweise hineingießen. Die geeignete Menge stellt man leicht fest: der Teig sollte am Ende flüssig genug sein, um im Waffeleisen zu verlaufen, aber fest genug um gut durchzubacken und in etwa die Konsistenz von Pfannenkuchteig aufweisen.

(4) Zum Schluss muss noch der Hagelzucker untergerührt werden, aber er darf sich nicht auflösen!

(5) Jetzt, wo der Waffelteig fertig ist, kann das Waffeleisen vorgeheizt werden. Ich habe meins noch gefettet, um sicherzugehen, dass nichts festbackt. Vermutlich war das unnötig, aber sicher ist sicher.

(6) Sobald der Teig im heißen Waffeleisen backt, beginnen die Hagelzuckerkörner zu karamellisieren und die Waffel ist am Ende knusprig und karamellig.

Belgische Waffel fertig

Wem Waffel allein zu dröge sind: gebratene Sharonfrüchte, auch Kakis genannt, geben durch ihre leichte Säure dem Gebäck die optimale Unterstüzung. Dafür die Frucht in Scheiben schneiden und in der Pfanne ohne Fett anbraten. Mit Sahne schmecken sie auch sehr gut.

Eis würde sicher auch super passen, oder weißes Schokoladenmousse, das es schon zu Beeren-Cupcakes gab. Gut, dass Belgien nicht so weit weg ist und dieses Rezept bringt es noch ein Stückchen näher.