Falafel

Was den meisten Fleischessern der Döner ist, ist den Vegetariern die Falafel. Kleine Buletten aus Kichererbsen, gebraten oder frittiert, im Fladenbrot mit Salat. Aber bei dem Schneematsch, der sich da vor meiner Tür ansammelt, will ich nicht rausgehen. Wie gut, dass da noch eine Dose Kichererbsen im Keller ist! Der Rest findet sich schon.

Und wie immer stellt sich in der Mittagspause die Frage: Was esse ich heute? Der gemeine Ruhrpöttler greift gern zur Currywurst, geht auf’n Döner oder macht schnell einen Strammen Max. Nicht heute und nicht mit mir, meine Lieben! Dazu passt auch Bulgursalat, schon hat man ein komplettes Mittagessen!

Zutaten für zehn kleine Falafel

  • eine Dose Kichererbsen (ca. 250g Abtropfgewicht)
  • 100g gemahlene Nüsse: Pistazien, Haselnüsse und/oder Mandeln
  • 2 Eier
  • eine halbe Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Curry
  • Pflanzenöl zum Braten

(1) Die Kichererbsen abspülen und anschließend pürieren. Ich lasse es gern ein wenig gröber.

(2) Die Zwiebel fein würfeln und zu den Kichererbsen geben, genauso die gemahlenen Nüsse, die Gewürze und die Eier. Alles verkneten. Der Teig ist klebrig, ist er es nicht, bröseln die Buletten auseinander, wenn sie in der Pfanne sind. Ist er viel zu flüssig und hält die Form nicht, gebt noch ein paar Nüsse hinzu.

(3) Sobald euer Teig abgeschmeckt ist und die richtige Konsistenz hat, formt kleine Frikadellen und lasst sie in einer nicht zu heißen Pfanne goldbraun braten.

Zusammen mit Currysoße, Tomaten, Gurken und Salat zwischen einem Vinschgauer-Sauerteigbrötchen oder mit eins, zwei Scheiben Vollkornbrot wird daraus ein „Orient meets Ruhrpott“-Sandwich, legger dat! Klassisch könnte es auch mit Minz-Knoblauch-Joghurt kombiniert werden, oder im Fladenbrot mit Salat, wie an der Dönerbude oder mit Tomatensoße oder, oder, oder!