Focaccia

Der Sommer ist noch fern. Warum träumen wir uns dann nicht an einen warmen Ort? Zum Beispiel Italien. Tolle Geschichte, viel Mode und vermutlich das beste Essen in Europa. So zum Beispiel auch diese Oliven Focaccia mit Rosmarin.

Dieses Rezept kommt nicht von mir, ich habe es aus dem „Pure Cooking“-Buch von Holger Stromberg. Die Kombination aus herkömmlichem Mehl und Kartoffelpürreepulver ist erstaunlich lecker und rundet durch seine Kartoffelaromen das Brot perfekt ab. Wer in dieses Brot reinbeißt, wenn es lauwarm ist und nichts von Urlaub, Abwechslung und „bella Italia“ fühlt, sollte schnellstens ins Reisebüro, es besteht der Verdacht auf eingefrorene Geschmacksnerven!

Zutaten für ein Backblech

  • 360g Mehl
  • 180g Kartoffelpürreepulver
  • ein Würfel Hefe (42g)
  • 500ml lauwarmes Wasser
  • ein guter Teelöffel Salz
  • eine Prise Curry
  • eine Handvoll Oliven
  • Rosmarin
  • Olivenöl
  • grobes Salz zum Bestreuen

(1) Aus Mehl, Kartoffelpürrepulver, Hefe, Curry, Salz und Wasser einen nicht klebrigen aber elastischen Teig kneten.

(2) Rosmarin fein hacken und die Oliven ebenfalls klein schneiden und unterkneten. Der Teig muss nun mindestens eine Stunde ruhen. Mehr schadet auch nicht, denn auch bei salzigem Hefeteig gilt das gleiche wie bei diesem süßen Gugelhupf: geht der Teig langsamer, wird er feinporiger.

(3) Nach der Ruhezeit darf die Focaccia endlich auf das Blech. Vorher das Blech entweder mit Olivenöl einstreichen oder ein Backpapier unterlegen. Den Teig möglichst gleichmäßig verstreichen, dann mit Olivenöl bestreichen und mit dem groben Salz bestreuen, nach dem Backen hat das Brot dann die typisch salzige Oberfläche.

(4) Die Focaccia in den kalten Ofen schieben und auf 180°C einstellen. Die Hitze, die beim Aufheizen entsteht, gibt der Hefe nochmal einen Kick und das Brot geht noch ein wenig mehr auf. Backen, bis sie leicht goldbraun ist.

Noch lauwarm belegen und verspeisen. Ich bevorzuge Pesto, Rucola, ein paar Tomaten, gebratene Sojaschnetzel oder Mozzarella, aber auch mit Butter, die leicht schmilzt. Frisches Brot macht glücklich!

Für ein perfektes Abendessen brauche ich nicht mehr. Es schmeckt natürlich auch zu Oliventapenade und einem guten Glas Rotwein. Wer jetzt Hunger auf Brot hat, kann sich auch dieses herbstliche Brot mit Nüssen schmecken lassen.