Süßkartoffelrösti

Röstis sind tierisch fettig und ungesund, außerdem langweilig und altmodisch. Oder? Nein, nicht wenn man die Zutaten verändert! Statt Kartoffeln nehmen wir Kumara, neuseeländische Süßkartoffeln und zu Salz und Pfeffer gesellen sich Rosmarin und Knoblauch. Und schon wird aus Großmutters Klassiker eine innovative Leckerei.

Süßkartoffeln gibt es in drei Farben: violett, golden und orange/rot. Die Unterschiede sind enorm. Während die violetten vergleichsweise weniger süß sind und sich durch einen intensiven Geschmack auszeichnen, sind die goldenen mittel süß und die orangenen eignen sich fast mehr für Süßspeisen. Aber dies ist alles Geschmackssache. Wer gerade keine violetten Süßkartoffeln, mit dem Namen Kumara aus Neuseeland finden kann, ist mit klassischen orangenen aus dem Supermarkt auch gut bedient.


Rezept für 10 Rösti

  • eine große oder zwei kleine Süßkartoffeln
  • ein Ei
  • eine bis drei Zehen Knoblauch
  • ein Zweig Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • einen guten Schuss Pfanzenöl

(1) Die Süßkartoffel abwaschen und inklusive der Schale über die grobe Seite einer Kastenreibe hobeln.

(2) JetztKnoblauch und Rosmarin fein hacken, oder etwas gröber lassen, wenn ihr gerne auf kleine, knusprige Knoblauchstückchen beißt.

(3) Dann das Ei verquirlen und zusammn mit Knoblauch, Rosmarin, einer guten Prise Salz und Pfeffer zu der gerieben Süßkartoffel geben und gut verkneten. Vielleicht nochmal abschmecken, denn nach dem Garen nehmen die Röstis das Gewürz nur noch schwer auf.

(4) Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und flache Röstis darin goldbraun braten. Gebt ihnen Zeit, Röstis leben von dunkelbraunen Ecken, die herrlich im Mund knuspern. Noch kurz auf ein Küchenpapier legen, um das überschüssige Fett loszuwerden und schon hat man eine tolle Beilage, ein gutes Mittagessen oder ein schmackhaftes, wenn auch nicht mehr knuspriges Picknick.

Ich denke, Apfelmus macht sich nicht so gut zu dieser Sorte Rösti, aber ein feiner cremiger Kräuterquark mit Sauerrahm und Schnittlauch klingt verlockend.