Kürbis Pie

Kürbis, mal wieder. Viel kann ich nicht mehr dazu sagen, aber dieser Pie verdient Beachtung! Die knusprige Maismehl-Kruste schmiegt sich an würzige Kürbisfüllung. Ein amerikanischer Thanks-Giving Klassiker, der aber auch überall und zu jeder anderen Zeit schmeckt, aber am Besten, wenn er einen Tag durchziehen konnte.Ich wiederhole mich, aber Kürbisse sind nunmal praktisch, leicht zu lagern, günstig und so geschmackvoll! Und man kann sie süß und herzhaft zubereiten, als Suppe oder Kekse Wer kein Maismehl bekommt, der macht einfach den Teig von der Mandarinentarte.


Rezept für eine Tarte-Form

Teig:

  • 120g Mehl
  • 60g Maismehl oder feine Polenta
  • ein viertel Teelöffel Salz
  • 55g Zucker
  • 120g kalte Butter
  • drei Esslöffel kaltes Wasser

Füllung:

  • ein halbes Kilo Kürbis
  • 3 Eier
  • 350ml Sahne
  • 70g brauner Zucker
  • ein halber Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zimt
  • ein Teelöffel Ingwer-Pulver
  • ein halber Teelöffel Muskatnuss
  • ein viertel Teelöffel Nelken

(1) Der Teig kommt als erstes dran, denn er muss mindestens eine halbe Stunde ruhen. Die Butter in Flöckchen schneiden und zusammen mit Mehl, Maismehl, Zucker und Salz verkneten. Bekommt der Teig keine Bindung, könnt ihr etwas Wasser hinzugeben und ab geht es in den Kühlschrank.

(2) Anders, als die meisten Amerikaner, garen wir unseren Kürbis selber und zwar im Ofen. Den Kürbis mit Schale in schmale Spalten schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit etwas Zucker, so ungefähr einem Esslöffel, und Zimt bestreuen. Bei 200°C für 20min garen, bis der Kürbis butterweich ist.

(3) Ist der Kürbis gar, kann er gestampft werden. Das ist am einfachsten, wenn er noch warm ist. Wenn ihr einen Kürbis habt, dessen Schale man nicht essen kann, dann müsst ihr die Spalten mit einem Löffel ausschaben. Wenn der Kürbis richtig weich ist, ist das ganz einfach. Und dann geht es ans Stampfen!

(4) Um die Füllung zu einem Ende zu bringen, Eier und Zucker zusammen mit den Gewürzen und dem Salz schaumig schlagen und Löffel für Löffel das Püree hinzugeben. Jetzt muss noch die Sahne langsam hinzugegeben werden und fertig ist die Füllung.

(5) Aber es wäre kein Pie ohne Crust. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, dünn ausrollen und in eine gefettet und gemehlte Tarte-Form geben. Ihr könnt überschüssigen Teig zu einem Rand formen und mit einer Gabel ein Muster hineindrücken. So sieht es authentisch amerikanisch aus. Der Boden muss mit einer Gabel mehrfach eingestochen werden, dass er nicht aufgeht und für fünfzehn Minuten bei 180°C vorgebacken werden.

(6) Jetzt kann die Füllung endlich auf den Boden und zurück in die Ofenröhre, wo sie für weitere 40min backen muss, bis siesich gesetzt hat.

Durch die vielen Gewürze wird der Pie besser, je länger er steht. Fast wie mit Pumpernickel-Kuchen. Noch besser wird er, wenn man Joghurt oder Schlagsahne dazu isst. So wie in Amerika.