Walnuss-Sesam Tofu mit Curry Gemüse Suppe

Endspurt beim Kochtopf-Blogevent „Mit Walnüsen durch’s Jahr“, das will ich mir nicht entgehen lassen! Aber was machen, was nicht schon mal da war? Walnuss-Plätzchen? Gibt es schon. Walnuss-Eis? Auch schon da. Und Pesto? Also wirklich! Aber was ist denn mit diesem Walnuss-Sesam-Tofu? Knusprig und raffiniert veredelt er jeden Salat, passt zu Suppen oder auch mal in ein Nudelgericht.

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr Wer bei diesen Blogevent teilnehmen wollte, hat sogar ein Paket kalifornische Walnüsse gestellt bekommen und ich muss sagen, dass mir das sehr entgegen gekommen ist. Gott sei Dank ist von dem Paket noch ein wenig übrig, da werde ich sicher mal eins der anderen vorgeschlgenen Rezepte ausprobieren, diese Burger lachen mich schon sehr an. Oder doch was Süßes? Walnutello klingt auch verführerisch.

Aber jetzt geht es erstmal um Tofu und Suppe!

 

 

Rezept für vier Personen

Curry-Gemüse Suppe

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 200g Champignons
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Blumenkohl oder Broccoli
  • 1 Stange Zitronengras
  • 3 Curryblätter
  • 1 Zehe Knoblauch
  • etwas Pflanzenöl zum Anbraten
  • 1TL Curry-Paste
  • Saft einer Zitrone
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 400ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer und eventuell Chili und Ingwer
  • 2 Paprikas, grün und gelb
  • 1 Bund Lauchzwiebeln

(1) Die Zwiebel in Streifen schneiden, Möhre, Pilze und Zucchini in gleichmäßige, mundgerechte Form bringen, die Röschen von Blumenkohl oder Broccoli abtrennen und alles zusammen in ein wenig Öl anbraten, gerade so lange, bis die Zwiebeln glasig sind. Eine Stange Zitronengras anschlagen und zusammen mit den Curryblättern ebenfalls in den Topf. Dann noch schnell den Knoblauch hineinpressen und Currypaste nach Geschmack rösten. Ich habe einen Teelöffel gelbe genommen, denn die rote ist mir zu scharf.

(2) Mit dem Saft der Zitrone ablöschen und anschließend mit Kokosmilch und Gemüsebrühe auffüllen. Bei niedriger Hitze so lange köcheln lassen, bis das gesamte Gemüse eine angenehme Textur hat. Bei mir war nach fünf Minuten alles noch schön knackig, aber nicht mehr roh. Das Abschmecken nicht vergessen! Neben Salz und Pfeffer fehlte es bei mir ein wenig an Schärfe, also habe ich noch eine getrocknete Chilli gemörsert und ein 1x1cm Stück Ingwer hineingerieben.

(3) Jetzt nur noch Paprika in feine Streifen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Ich gebe sie immer erst nach dem Anrichten oben auf die heiße Suppe, wer sein Gemüse etwas weicher mag, lässt es einfach ein bis zwei Minuten köcheln.

(4) Vor dem Servieren das Zitronengras herausnehmen und eventuell etwas fein gehackten Koriander darüber verstreuen. Aber den mag leider nicht jeder.

 

Sesam-Walnuss Tofu

  • 1 Paket Räuchertofu
  • 3 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • Mehl zum Panieren
  • ein Ei zum Panieren
  • 100g Walnüsse
  • 30g Sesam
  • 30g Paniermehl

(1) Den Tofu gut zwischen Küchenpapier ausdrücken und in die gewünschte Form schneiden. Zur Suppe schneide ich ihn in Würfel und im Salat esse ich ihn gerne in Scheiben, jeder nach seiner Fasson.

(2) Sojasauce und Sesamöl zu einer Marinade verrühren und den Tofu darin für mindestens zwei Stunden einlegen. Man könnte an dieser Stelle noch mit weiteren Gewürzen arbeiten, wie zum Beispiel Limonenschale, Koriandersaat oder Knoblauch, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber zu dieser Suppe konzentriere ich mich lieber auf die nussigen Noten von Sesam und Walnuss.

(3) Für die Panierung die Walnüsse fein hacken, sind sie zu groß, halten sie kaum am Tofu. Die Nüsse mit Sesam und Paniermehl mischen und schon kann es losgehen. Den Tofu aus der Marinade nehmen und in normalem Mehl (Typ 405) wenden, anschließend durch verquirltes Ei ziehen und ab in die Panierung aus Walnüssen, Sesam und Paniermehl.

(4) Wenn dann alle Stücke paniert und die Finger wieder sauber sind, bei mittlerer Hitze langsam braten. Ob ihr Öl nutzt oder nicht, bleibt euch überlassen. Mit Öl werden sie knuspriger, saugen sich aber auch ganz schön voll. Der Tofu ist fertig, wenn er gleichmäßig braun ist.

Wer keinen Tofu mag, sollte dieses Rezept mal mit Pilzen, wie zum Beispiel Austernsaitlingen, ausprobieren und auch das alt-ehrwürdige Sellerieschnitzel wird so ein wenig spannender.