Chili sin Carne mit Mais-Baguette

Es ist wirklich nicht einfach, eine gute Balance zwischen der richtigen Schärfe, der Fruchtigkeit und einer guten Würze zu finden. Langsames Rantasten ist da ein absolutes Muss. Ich denke, mir ist die Mischung gut gelungen. Damit das Chili nicht nur für sich steht, habe ich ein leckeres Baguette aus Maismehl gemacht, dessen Geschmack wirklich gut dazu gepasst hat. 

Sucht man nach Chili Rezepten findet man bei 20 Treffern 20 verschiedene Zubereitungsarten. Nahezu jede Familie hat ihr eigenes Chili Rezept und daraus ergibt sich meine Faszination dafür. Beim Stöbern habe ich etwas von Zimt gelesen, war erst skeptisch, habe es aber einfach mal ausprobiert und das ohne Reue!

für 3 Personen

Chili sin Carne

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g)
  • 1 Paprika
  • 1/2 Dose Mais (ca. 140g)
  • 1/2 Dose Kichererbsen (ca. 130g)
  • 1/2 Dose weiße Bohnen (ca. 130g)
  • 80g Sojaschnetzel
  • 1/2 Limette
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • je 1/2 Tl Zimt und Kurkuma
  • Salz und Pfeffer

(1) Sojaschnetzel nach Packungsanweisung zubereiten. Die von Alnatura quellen auf die dreifache Menge auf.

(2) Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Tomatenmark glasig anschwitzen.

(3) Mit den Dosentomaten ablöschen, Mais, Kichererbsen, Bohnen und geschnittene Paprika hinzugeben und 10 Minuten köcheln lassen.

(4) Nun sollte das Sojahack soweit sein. Dieses auch mit in den Topf geben und weitere 20 Minuten köcheln lassen und in regelmäßigen Abständen umrühren.

(5) Zum Schluss das Chili mit dem Saft der Limette, den Chilischoten und den Gewürzen abschmecken.

Chili sin Carne

für 4 Stangen à 30cm

Mais-Baguette

  • 200g Mais-Mehl
  • 240g Weizenmehl (Typ 405)
  • 25g Hefe
  • 1 Tl Zucker
  • 10g Salz
  • Wasser

(1) Alle Zutaten, bis auf das Wasser vermischen. Beim Kneten langsam etwas Wasser hinzugeben, so lange bis ein gleichmäßiger, nicht klebender Teig entsteht. Vier Stunden ruhen lassen.

(2) Den Teig vierteln und die Teile zu länglichen Rollen formen.

(3) Die Rollen oben einritzen und bei 175°C für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Dazu habe ich noch eine Kräuterbutter aus ein paar gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kurkuma gemacht. Eigentlich hätte ich auch noch gerne Jalapenos verarbeitet, aber ich habe leider keine mehr gefunden. Ich bin mir sicher, jeder von euch hat auch schon mal ein Chili aufgesetzt. Was darf denn in eurem Chili auf keinen Fall fehlen? Was macht es besonders?