Erdbeer-Parfait mit langem Pfeffer

In meinem Erdbeer-Parfait aus den ersten deutschen Erdbeeren versteckt sich langer Pfeffer. Der ist wunderbar aromatisch und erinnert mich immer an Nelken und Kardamom und seine Schärfe gibt der Nachspeise noch das gewisse Extra.

Passend zum Muttertag möchte ich meiner Mutti und meiner Omi etwas bieten. Würden das Wetter mitspielen, säßen wir auf der Terasse und genössen unser hübsches Parfait im Sonnenschein. Schmeckt sicher auch im Wintergarten…

Leider kann ich die Hübschen nicht verschicken, liebe Tina, gerne würde ich auch mit dir teilen! Fühle dich gedrückt!

Zutaten für 12 kleine Parfaits

  • 3 Eier
  • 70g Zucker
  • 50ml Wasser
  • 150ml Sahne
  • eine Prise gemahlener langer Pfeffer
  • 200g Erdbeeren

(1) Die Eier mit der Hälfte des Zuckers kräftig aufschlagen. Den Rest des Zuckers zusammen mit dem Wasser zum Faden kochen, also bis 110°C, wenn der Zucker in kleinen Fäden vom Löffel tropft.

(2) Den heißen Zucker langsam hineinlaufen lassen, während die Eier noch geschlagen werden. Durch die Hitze des Zuckers bindet das Ei, wie wenn man es über einem Wasserbad aufschlagen würde. Passt bloß auf eure Finger auf!

(3) Die Masse muss nun abkühlen, genug Zeit um die Erdbeeren zuzuputzen. Einen Teil davon in Scheiben schneiden und 12 Muffinformen damit auslegen. Wenn ihr sorge habt, dass sie kleben könnten, schlagt die Form mit Folie aus. Den Rest der Erdbeeren pürieren.

(4) Wenn die Ei-Masse kalt ist, die Sahne schlagen und vorsichtig unterheben, zusammen mit zwei dritteln des Pürees und einer Prise des bengalischen Pfeffers. Die Förmchen auffüllen und mit dem Rest des Pürees vorsichtig mit einem Zahnstocher durchmarmorieren, ohne die Erdbeeren am Boden zu verschieben.

Ich serviere die kleinen Leckerbissen gerne als Dessert nach langen Menüs auf Grund der Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe. Die Verdauung profitiert nur davon und sie sind so gut vorzubereiten! Ich liebe Erdbeeren und bin auch ein wenig verliebt in das Foto! Euch allen einen schönen Muttertag!