Mixed Baked Beans

Gebackene Bohnen sind einfach vorzubereiten, als Beilage vielfältig kombinierbar und als Frühstück genau der richtige Durchstarter nach einer durchzechten Nacht. Mit gemischten Bohnen und etwas Ahornsirup kann man sich dieses traditionell britische Gericht ganz einfach selbst zubereiten.

Für diese Variante habe ich Adzukibohnen, Mungbohnen und Butterbohnen benutzt. Die habe ich zwecks mangelnder Auswahl im örtlichen Laden in einer Internet-Großeinkauf bestellt. Allerdings müssen es nicht unbedingt genau diese Sorten sein. Schaut einfach bei euch im Supermarkt mal nach, was so da ist.

Zutaten für 4 kleine Slow Cooker

  • 175g getrocknete Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Tl Ahornsirup oder Honig
  • 1 Tl weißen Essig
  • 1 Tl Tomatenmark
  • 70g Tofu (geräuchert)
  • 300g passierte Tomaten
  • Rosmarin, Thymian, Oregano

Zubereitung

(1) Zuerst müssen die Bohnen kurz mit Wasser abgewaschen werden. Dann kommen sie über Nacht oder für 12 Stunden in eine mit Wasser gefüllte Schüssel zum einweichen.

(2) Zwiebel und Knoblauch in Würfel schneiden und in einer Pfanne glasig anschwitzen. Mit Essig ablöschen und mit dem Ahornsirup abbinden. Jetzt können direkt die passierten Tomaten und das Tomatenmark in die Pfanne gegeben werden. Auf mittlerer Temperatur fünf Minuten köcheln lassen. In der Zeit den Tofu würfeln und unter die Tomatensauce mischen.

(3) Eine Handvoll Kräuter fein hacken und die Bohnen aus dem Wasserbad holen. Beide Zutaten mit in die Pfanne geben, gut umrühren und mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken. Wer es scharf mag, gibt eine bis zwei getrocknete Chilis mit hinzu.

(4) Den Inhalt der Pfanne gleichmäßig auf die Slow Cooker aufteilen und diese dann je nach Bohnenart für sechs bis acht Stunden bei 100°C im Ofen backen lassen. Wer keinen Slow Cooker hat, erreicht das gleiche Ergebnis bestimmt auf mit einem Kochtopf, der die selbe Zeit auf niedriger Flamme auf dem Herd steht.

Ich persönlich esse gebackene Bohnen gerne mit einem Spiegelei und etwas Reis dazu, der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Einmal vorbereitet kann man sie im Nu in der Mikrowelle aufwärmen und zum Beispiel auch zu vegetarischen Würstchen und Bratkartoffeln essen.