Asiatisches Risotto

Durch Zufall entstanden ist mein Rezept für cremiges Risotto mit Spargel, Möhre, weißem und grünem Spargel und asiatischen Gewürzen. Mit dabei sind Sojasauce, Ketjapmanis, Wasabi und Koriander. Cremig italienisch und frisch asiatisch

Was passiert, wenn man zuviel Limettensaft ins Risotto macht, weil man partout keine neue Flasche Weißwein aus dem Keller holen wollte? Man versucht die penetrante Säure zu überdecken und nichts passt da besser als Ketjapmanis! Und Korinader! Und Wasabi! Und Parmesan! Für diesen Artikel habe ich die Menge an Limettensaft jedoch angepasst.

Zutaten für 3 Portionen

  • 1,2 l Dashi, alternativ 1,2 l Wasser mit:
    • 2-4TL Misopaste
    • 1 Noriblatt
    • Salz und Zucker
  • 1 Schalotte
  • etwas Öl zum Braten
  • 150g Risottoreis Aborio
  • 1 Limette, Saft und Schale
  • 4 Stangen grüner Spargel
  • 2 Stangen weißer Spargel
  • 1 Möhre
  • 3 Radieschen
  • Koriander und Thymian, Sojasauce, Ketjapmanis, Salz, Pfeffer und Wasabi nach Geschmack
  • Parmesan

(1) Für dieses Risotto verwende ich keine normale Gemüsebrühe sondern nehme Dashi, japanische Gemüsebrühe. Manchmal koche ich auch mit Noriblättern, je nachdem was vom letzten Ausflug in den Asialaden noch übrig ist. Für die improvisierte Brühe das Wasser aufkochen, das Noriblatt und die Misopaste darin auflösen. Eventuell noch etwas Salz und Zucker hinzugeben und für ca. 5 Minuten kochen.

(2) Die Schalotte fein würfeln und in ein wenig Öl anschwitzen, den Reis hinzugeben und für 1-2 Minuten mitrösten. Schnell die Limette abreiben und auspressen und beides mit in den Topf geben. Kurz aufkochen.

(3) Die Hälfte des Fonds durch ein Sieb zum Reis geben, gut umrühren und bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Ziel ist an oberster Stelle natürlich, dass der Reis gar wird, aber er soll trotzdem noch cremig sein. Also immer wieder rühren und wenn die Brühe verkocht ist, noch ein wenig mehr hinzugeben. Der Reis brauch Pi mal Daumen 20 Minuten.

(4)  Während der Reis kocht, kann schon mal das Gemüse geschnitten und gebraten werden. Den Spargel Schälen und zusammen mit den Radischen in Scheiben schneiden. Die Radischen sollten möglichst fein sein, der Spargel darf ruhig grober sein. Die Möhre raspeln.

(5) Zwischendurch immer wieder im Risotto rühren und eventuell weitere Flüssigkeit hinzugeben. Eine Pfanne erhitzen und ohne Öl den Spargel darin anbraten bis er mittel bis dunkelbraun ist. Vorerst bei Seite stellen.

(6) Sobald der Reis weich ist, das Gemüse hinzugeben, sowohl das rohe, wie auch das gebratene und mit den verschiedenen Gewürzsaucen abschmecken. Am besten beginnt ihr mit zwei Esslöffeln Sojasauce, einem Esslöffel Ketjapmanis, einer Teelöffelspitze Wasabi, zwei Esslöffeln Parmesan und ein paar Blätter gehackte Kräuter.  Mehr könnt ihr dann immer noch hinzugeben.

Erst war ich skeptisch, was ich da schon wieder verbrochen habe. Tatsächlich war es so lecker, dass mein liebster Freund und ich alle drei Portionen verschlungen haben.