Vegane Brownies

Richtig saftiger Schokoladenkuchen braucht weder Eier, noch Milch und auch keine Butter, um Menschen glücklich zu machen. Sogar Mehl ist überflüssig und wird in diesem Brownie durch gemahlene Nüsse ersetzt. Vegan, glutenfrei und lecker? Ja, das geht!

Mein veganes Ernährungs-Experiment dauert weiter an und ich muss sagen: es geht mir gut und nur selten giere ich nach tierischen Produkten. Besonders, wenn es ans Backen geht. Mir fehlen Eier für einen luftigen Teig und die feinen Noten frischer Butter.

Gestern kam es fast zum Chocoholic-Melt-Down. Schokolade! Ich brauchte Schokolade! Schokolade in Form von Gebäck, egal ob Kuchen, Kekse oder Brownies. Was tun? Ich hatte doch diese Woche schon eins, zwei mal geschummelt (unter anderem mit „Weizensnacks mit Schinken-Geschmack“, tatsächlich sind sie vegetarisch, nur enthält das Aroma Milchbestandteile. Verrückte Welt.)

Meine Rettung war ein kleines, veganes Kochbuch, das seit einigen Jahren in meinem Regal steht, es heißt Hot Damn and Hell Yeah* und ist ein wahrer Rezept-Schatz. Neben allerlei Marinaden für Tofu und vielen Einsteiger Tipps beinhaltet es auch ein Rezept für Brownies. Dieses Rezept diente als Inspiration für meine Brownies.

Zutaten für eine 15x25cm große Backform

  • 170g Margarine
  • 130g brauner Zucker
  • 30g Wasser
  • Ei-Ersatz (für 2 Eier):
    • 2 TL Backpulver
    • 1 TL Natron
    • 4 EL Mehl
    • 6 EL Wasser
  • Vanille oder Tonkabohne
  • 60g Kakaopulver
  • 110g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 70g gehackte Nüsse
  • 50g gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung

(1) Die Zutaten für den Ei-Ersatz (Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit kann ich als Ei-Ersatz eine Banane für zwei Eier empfehlen)  gut mit einander verrühren. Diesen dann mit Margarine, Zucker, Wasser, und Vanille vermengen.

(2) In einer zweiten Schüssel das Kakaopulver mit dem Nussmehl, Backpulver und Salz vermischen und Löffel für Löffel in die Margarine-Masse einarbeiten. Es sollen keine Klümpchen entstehen.

(3) Fehlen noch die gehackten Nüsse und Schokolade im Teig: beides zärtlich unterheben und fertig ist der rohe Nussbrownie. Nur noch eine Backform einfetten und den Teig einfüllen. Bei 175°C für 25 Minuten backen. Genau zu sagen, wann der Schokokuchen fertig ist, kann ich nicht. Beim Stäbchentest sollten noch einige Krümmel hängen bleiben, aber kein flüssiger Teig. Beim Rütteln an der Form, sollte es auch nur noch leicht wackeln.

Frisch aus dem Ofen schmeckt der fast flüssige Brownie am Besten, es hat nur einen Haken: er zerbröselt ohne Ende! Also entweder kommt man mit Krümmelkuchen klar, oder man wartet, bis der Schokokuchen komplett ausgekühlt ist und schneidet ihn dann. Zehn Sekunden in der Mikrowelle können den „Ofen-Effekt“ ganz gut nachahmen.

Und mal wieder haben Schokoladen-Nuss-Brownies mein Wochenende gerettet!

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