Süßkartoffel-Suppe mit schwarzer Quinoa

Diese Suppe aus Süßkartoffeln und Kokosmilch macht sich besonders gut an kalten Winterabenden. Sie liegt nicht zu schwer im Magen, wärmt von innen und die Quinoa sorgt für die Vitaminversorgung. Auch Veganer dürfen sich darauf freuen.

Da ich hier nicht der einzige Suppenkasper im Haus bin, durchstöbere ich des öfteren das WWW nach neuen und leckeren Ideen für Suppen. Bei der Recherche für mein Mittwoch-Abend-Gericht bin bei dem englischen Food-Blog theroastedroot.net und diesem Rezept hängengeblieben, das mich zu diesem Blog-Eintrag verleitet hat. Anders als Julia habe ich jedoch frischen Thymian anstatt getrocknetem verwendet und auf Salbei verzichtet. Einfach, weil keiner da war.

Der Quinoa werden so einige positive Eigenschaften nachgesagt, unter anderem der erhöhte Vitamin- und Mineralgehalt gegenüber Weizen und Roggen. Die schwarze Sorte findet man hier jedoch eher selten. Schade eigentlich, denn mich hat es gefreut, dass das Korn seine Bissfestigkeit nach dem Kochen, im Gegensatz zu seinem hellen Vertreter, beibehält und einen leicht nussigen Geschmack aufweist.

Zutaten für 2 – 4 Personen

  • 700g Süßkartoffeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 x 1 cm großes Stück Ingwer
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tl Currypulver
  • 1/2 Hand voll Thymian
  • 100g schwarze Quinoa

Zubereitung

Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Süßkartoffeln mit einer Gabel einstechen, einzeln mit Alufolie umwickeln und im Ofen für gut 60 Minuten garen.

Die Quinoa braucht je nach Sorte ca. 15 Minuten. Also nach 50 Minuten Backzeit kann sie nach Packungsanweisung zubereitet werden, damit sie zusammen mit der Suppe zeitgleich serviert werden kann.

Während die Quinoa weich wird, noch Knoblauch und Zwiebeln klein schneiden und in einem Topf mit ein wenig geschmacksneutralem Öl glasig anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen, Ingwer, Curry und den Thymian hinzugeben und für 5 Minuten ziehen lassen.

In diesem knappen Zeitfenster können Süßkartoffeln aus dem Ofen und ihrer Folie genommen werden. Dann lässt man sie kurz abkühlen und zieht ihnen einfach die Haut ab.

Leute, die einen Mixer in der Küchen stehen haben, geben die gepellten Süßkartoffeln und den heißen Inhalt des Topfes dort hinein und pürieren die Mischung, bis eine sämige Suppe entsteht. Stabmixer-Freunde geben die Süßkartoffeln eben in den Topf mit der Kokosmilch und pürieren alles dort. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Jemand, der gar kein Mixgerät besitzt, zerquetscht die Kartoffeln mit einer Gabel und gibt sie so zum heißen Sud. Dann sollte aber auch der Thymian und der Ingwer fein gehackt und die Zwiebeln und der Knoblauch sehr klein geschnitten werden.

Zum Servieren einen kleinen Haufen des Quinoas in der Mitte eines tiefen Tellers oder einer Suppenschüssel platzieren und die Suppe ringsherum bis zur gewünschten Menge hineinfließen lassen. Mit gutem Olivenöl beträufeln.

Schlusswort

Lecker war das! Ich brauche in Suppen immer etwas zu kauen, sonst ist mir das zu langweilig und sättigt mich nicht lange. Die Quinoa macht sich dabei richtig gut, ist gesund und hat einen tollen Biss. Geschmacklich hat die Suppe Ähnlichkeiten mit einer Kürbissuppe, so dass bestimmt auch hier ein halber grüner Apfel ihr noch mal einen fruchtig-frischen Kick mitgeben könnte.

Und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem sind besonders diese Quinoa-Frikadellen, die sich besonders gut als Beilage eignen, ans Herz gelegt.