Kanelbullar – Vegane Zimtschnecken

Der Duft von Zimt durchzieht die ganze Wohnung, der Kaffee ist frisch aufgesetzt und der Gartentisch in der Sonne ist gedeckt. Zeit für Fika, die schwedische Art der Kaffeepause mit frisch gebackenen Zimtschnecken aus vielen dünnen Schichten, dazwischen vegane Butter, Zimt, langer Pfeffer, Muskat und Ingwer. 

Inspiration für dieses Rezept war nicht nur der Sonnenschein, der frisch geröstete Kaffee aus der Rösterei Bohne in Münster oder die Erinnerung an meinen letzten Aufenthalt in diesem süßen Hotel in Örebro, sondern ein Artikel bei munchies.com über die schwedische Art der Kaffeepause, die fika. Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte den Artikel lesen, wer Hunger auf die zartesten Kanelbullar (das ist schwedisch für „Zimtschnecken“) hat, sollte für das Rezept hier bleiben.

Zutaten für 15 Zimtschnecken

Teig

  • 125ml Sojamilch oder ähnliches
  • 20g Honig oder Agavendicksaft
  • 50g vegane Butter oder Margarine
  • 1 TL Gewürze, wie Zimt, Muskat, Kardamom oder fertige Spekulatius-Mischung
  • 15g Hefe
  • 250g Dinkelmehl
  • 20g Vollrohrzucker

Füllung

  • 140g vegane Butter oder Margarine, weich
  • 30g Vollrohrzucker
  • 4 TL Zimt
  • 2 Stangen langer Pfeffer (auch bekannt als bengalischer Pfeffer)
  • 1/2 TL getrockneter Ingwer
  • Muskat

Zubereitung

Um einen wunderbar elastischen und dünn ausrollbaren Teig zu bekommen, machen wir so etwas wie einen Vorteig. Dafür müssen Honig oder Agavendicksaft, Butter und Gewürze in handwarme Sojamilch aufgelöst werden. Entweder alles zusammen in einem Topf langsam warm werden lassen oder für wenige Sekunden in die Mikrowelle stellen. Die Hefe sollte sich nun problemlos in der süßen Mischung auflösen. Die Mischung muss nun 10 Minuten gären, bevor sie mit dem Dinkelmehl und dem Zucker zu einem glatten Teig verknetet werden kann. Dieser muss dann 30-45 Minuten gehen.

Während der Teig für die Zimtschnecken arbeitet kümmern wir uns um die Füllung. Die weiche Butter mit den Gewürzen und dem Zucker vermischen. Fertig.

Wenn der Teig geruht hat, (Vorsicht, Schenkelklopfer!) also ganz entspannt ist, muss er zu einem großen Rechteck ausgerollt werden. Macht das auf einer gut gemehlten Arbeitsfläche, denn er muss gleich eingerollt werden. Ist er schön dünn ausgerollt und klebt nicht fest, kann die gesamte Füllung gleichmäßig darauf ausgestrichen werden. Den Teig dann vorsichtig aufrollen und die Rolle in 5cm breite Scheiben schneiden. Die Schnittfläche nach oben auf ein Backblech setzen und bei 180°C für 30 Minuten backen.

Zugegeben, wenn man den gesamten Teig auf einmal bearbeitet ist es etwas schwierig, daher empfehle ich den Teig in zwei Portionen zu teilen und in zwei Durchgängen zu bearbeiten.

Die Kanelbullar schmecken gerade lauwarm richtig lecker, sind jedoch kein leichter Snack, da sie vor Fett strotzen. Aber eine kleine Ausnahme schadet der gesunden Ernährung im Ganzen wohl kaum.