Krautsalat

In dem Krautsalat aus der Kühltheke ist so viel Mist enthalten, ich mag den gar nicht mehr kaufen. Wer eine Küchenmaschine im Schrank hat, kann richtig guten, frischen Krautsalat innerhalb von 10 Minuten selber machen, mit Kümmel und richtig gut abgeschmeckt. Außerdem macht man direkt eine Runde Krafttraining. Neugierig? 

Meine Mama hat für die KitchenAid den Schneideaufsatz gekauft. Mein erster Gedanke: Krautsalat! Denn auch wenn ich von mir behaupte wunderschöne Julienne, also feine Streifen, schneiden zu können, ist es mit der Maschine so viel schneller, dass es schon kein Aufwand mehr ist.

Das Rezept funktioniert sowohl mit Spitzkohl, als auch mit Weißkohl. Wenn jemand andere Kohlsorten testet, lasst mich wissen, wie es war!

Zutaten für 4 Portionen Krautsalat

  • 1 Spitzkohl
  • 50ml Reisessig oder anderer, neutraler weißer Essig
  • 25ml Apfelessig
  • 1TL Salz
  • 1TL Zucker
  • 1TL Kümmel
  • wenige Spritzer Sesamöl

Zubereitung

Sofern ihr den Kohl noch nicht vorgereinigt habt, muss die erste Schicht der Blätter entfernt werden. Den Kohl dann vierteln und den dicken Strunk heraus schneiden.

Alle von euch, die keine Küchenmaschine oder andere elektrische Schneidhilfen haben, müssen von Hand den ganzen Kohl in richtig feine Streifen schneiden. Das was da rauskommt, sieht erst mal nach einer riesigen Menge aus. Lasst euch davon nicht beirren, das fällt gleich noch ganz schön zusammen.

Damit aus dem Haufen Kraut ein anständiger Salat wird, muss etwas Muskelkraft investiert werden. Salz, Zucker und Kümmel über den Kohl verteilen, die beiden Essige vermischen, darüber geben und einkneten. Durch die mechanische Bearbeitung wird der Kohl weich und es entsteht diese typische Krautsalat Konsistenz. Und man spart sich das furchtbare Kraft-Training in Fitness-Studio und Co.

Das Sesamöl sorgt für den letzen Schliff und macht aus langweiligem besonders leckeren Krautsalat.

Schlusswort

Für eine griechisch anmutende Variante ein paar Paprika durch die Küchenmaschine jagen und Fetakäsewürfel hinzugeben. Wer mag, verarbeitet noch ein paar Oliven. Die amerikanische Variante nennt sich Cole Slaw und wird mit Mayonnaise, Sauerrahm und manchmal auch Karottenraspeln verfeinert. Schmeckt besonders gut zu vegetarischem Gyros, zum Grillen oder klassisch zum Burger.