Vegane Puffreis-Riegel (#vegweeks)

Die Puffreis-Riegel aus dem Supermarkt sind nicht vegan. Zeit, das Problem zu lösen! Wie man selber Puffreis macht und ihn dann zu SUN RICE äääh Nippon Schokoriegeln verarbeitet, könnt ihr hier in meinem Beitrag zu den #vegweeks nachlesen.

Reishunger haut einen raus und veranstaltet die vegweeks: zwei Wochen lang gibt es jeden Tag ein neues Rezept von verschiedenen Bloggern. Die einzige Bedingung: vegan und mit Reis muss es sein! Reis muss aber nicht immer als Beilage herhalten oder zu Milchreis verarbeitet werden. Warum nicht mal Puffreis? Der schmeckt gewürzt mit Salz und Tandoori als Suppeneinlage und macht sich auch gut als crunchy Deko, doch nichts geht über Puffreis-Riegel!

Zutaten für 12 Puffreis-Riegel

  • 70g Zucker
  • 60ml Pflanzendrink
  • 50g Kokosfett oder Palmin
  • 70g Erdnussbutter
  • 100g Schokolade, mit mehr als 70% Kakaoanteil
  • 50g Kokosflocken
  • 10og Puffreis

Zubereitung

Aber wie macht man Puffreis selber? Man braucht einen hohen Topf und ca. 700ml Öl zum Frittieren. Wer eine Fritteuse hat, kann diese benutzen, das ist wesentlich sicherer. Wer keine besitzt, greift auf den Topf zurück, dieser sollte aber nicht zu mehr als 1/3 mit Öl befüllt werden. Öl dehnt sich beim Frittieren aus, wer kein Fettfeuer entfachen möchte, minimiert mit der geringen Befüllung das Risiko die Küche im Ölfeuer abzufackeln.

Also, das Zerstörung-bringende Fett auf 160-180°C erhitzen. Wer kein Thermometer hat, wirft ein einzelnes Reiskorn in das warm werdende Fett, sobald dieses anfängt zu blubbern und braun wird, ist es soweit! Man nehme einen Esslöffel rohen Reis, wirklich nicht mehr, und ab damit ins Fett. Es fängt jetzt an stark zu blubbern, dann steigt der aufgeplatzte Reis auf und kann mit einer Schaumkelle auf ein Zewa zum Abtropfen gelegt werden. Fertig ist der Puffreis! Das funktioniert am Besten mit poliertem Reis, also den hellen Sorten, aber auch mit Vollkornreis und rotem Reis.

Zu Beginn den Zucker mit dem Pflanzendrink aufkochen und ihn so kompett darin auflösen. Anschließend die Flamme auf niedrigste Stufe stellen und Kokosfett, Erdnussbutter und Schokolade im Drink schmelzen. Für die Bindung die Kokosflocken einrühren und den Topf vom Ofen nehmen. Was fehlt noch zum süßen Glück? Na, der Reis! Vorsichtig unterheben und die fertige Masse anschließend in eine Form gießen. Bei mir was es eine ca. 10x20cm große Tupperdose, aber es funktioniert auch mit Auflauf- oder Backformen. Jetzt kommt der schwierigste Teil: warten, dass die Masse im Kühlschrank kalt wird. Ist sie fest? Dann kann sie gestürzt und portioniert werden.

Wer ganz verrückt ist, streut noch ein paar Flocken Fleur de sel oben auf die Riegel. Aufbewahren solltet ihr sie im Kühlschrank, denn sie schmelzen schneller als ihr gucken könnt. Und wenn ihr weitere ausgefallene Reissorten sucht oder auch fertige (super leckere) Risotto-Mischungen oder einfach mal was neues auf den Teller haben wollt, geht zu Reishunger, stöbert im Sortiment und auch bei den Reishunger-Rezepten und lasst euch inspirieren.